
Meistens handelt es sich um ein bodengestütztes Schienenfahrzeug, das durch ein anderes Fahrzeug ausgeglichen wird.
Viele frühe Standseilbahnen wurden mit Wassertanks unter dem Boden jedes Wagens gebaut, die so lange befüllt oder entleert wurden, bis gerade genug Ungleichgewicht herrschte, um eine Bewegung zu ermöglichen. Einige Standseilbahnen funktionieren noch heute auf diese Weise. Der Wagen oben auf dem Hügel wird mit Wasser befüllt, bis er schwerer ist als der Wagen unten, wodurch er den Hügel hinunterfährt und den anderen Wagen nach oben zieht. Unten wird das Wasser abgelassen, und der Vorgang wiederholt sich, wobei die Wagen die Rollen tauschen.
Griechen unterscheiden oft nicht zwischen den beiden Systemen – es sei denn, sie möchten sehr präzise sein. In diesem Fall fügen sie eine Präzisierung hinzu (π.χ. εναέριο vs. πλαγιάς). Deshalb sagen viele Griechen „πάμε με το τελεφερίκ στον Λυκαβηττό“, obwohl es sich technisch gesehen um eine Standseilbahn und nicht um eine Luftseilbahn handelt.
